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Modellierung in RSTAB 8

Nützliche Werkzeuge zur schnellen Eingabe von Systemen 

Querschnitts- und Materialbibliotheken mit Favoritenliste


Umfangreiche Querschnitts- und Materialbibliotheken erleichtern die Modellierung. Diese Datenbanken können gefiltert sowie mit benutzerdefinierten Einträgen erweitert werden. Sonderprofile aus DICKQ und DUENQ lassen sich ebenfalls importieren und berechnen.
 

Zusammengesetzte und hybride Querschnitte


Es lassen sich zusammengesetzte Holz-Querschnitte definieren, z. B. U-, T-, I- und kastenförmige Träger. Die Verbindung der Einzelelemente kann als starr oder nachgiebig angesetzt werden.
Es besteht weiterhin die Option der Wahl eines hybriden Querschnittes. Dabei werden im Untermenü den Einzelquerschnitten verschiedene Materialien zugeordnet.
 

Hinterlegen von Folien


Hilfsmittel wie Objektfang, benutzerdefinierte Eingaberaster und Hilfslinien vereinfachen die grafische Eingabe. DXF-Dateien können als Linienmodell importiert oder als Folie hinterlegt werden, um gezielt Fangpunkte zu nutzen.
 

Hilfreiche Generierungstools


Generierungstools helfen bei der Eingabe parametrisierter Modelle wie z. B. Rahmen, Hallen, Fachwerkbinder, Wendeltreppen, Bögen oder Dächer. Bei vielen Generierern besteht zusätzlich die Möglichkeit, Lastfälle und Belastungen aus Gewicht, Schnee und Wind erzeugen zu lassen.
 

Optionale parametrische Eingabe


Für die effiziente Bearbeitung wiederkehrender Systeme bietet sich die parametrisierbare Eingabe an, die mit einer ebenfalls parametrisierbaren Hilfslinientechnik kombiniert werden kann: Strukturen lassen sich in Abhängigkeit von bestimmten Parametern erstellen und durch Ändern der Parameter an die neue Situation anpassen.
 

Einfaches Selektieren nach bestimmten Kategorien


Schaltflächen ermöglichen den direkten Wechsel von Blickrichtung und Arbeitsebene. Durch Zoomen, Drehen und Verschieben der Struktur kann schnell die passende Ansicht eingestellt werden. Ausschnitte tragen zur Übersichtlichkeit bei. Die inaktiven Objekte lassen sich dabei transparent im Hintergrund darstellen. Über die Selektion nach speziellen Kriterien werden auf einfache Weise Gruppierungen erzeugt.
 

Einfache Modelleingabe


Die Eingabe erfolgt als 1D-, 2D- oder 3D-Modell. Da die Windows-Standards konsequent umgesetzt sind, besteht ein intuitiver Zugang zum Programm - auch für Anfänger. Stabtypen wie Fachwerk-, Zug- oder Knickstab vereinfachen die Definition von Stabeigenschaften.
 

Stab- und Lagernichtlinearitäten


Nichtlinearitäten können für Stabendgelenke (Fließen, Reißen, Schlupf etc.) und Lagerungen (hier zusätzlich Reibung) vorgegeben werden. Über Arbeits- oder Steifigkeitsdiagramme lassen sich die Lager- und Gelenkeigenschaften realitätsgetreu definieren.
 

Variable Stabeigenschaften


Stäbe können exzentrisch angeordnet, elastisch gebettet oder als starre Kopplungen definiert werden. Vouten, nichtlineare Federn mit Wirkbereich, Reibung und Kohäsion sind ebenfalls möglich. Stabsätze erleichtern es, die Last auf mehreren Stäben anzuordnen. Bei geänderten Knoten werden die Lastordinaten automatisch angepasst.
 

Wind- und Schneelastgenerierung nach Eurocode


Flächig wirkende Lasten lassen sich auf bestimmte Stäbe umrechnen. Weitere Lastgenerierer erzeugen Windlasten nach EN 1991-1-4 und Schneelasten nach EN 1991-1-3 und Ummantelungslasten (Eis). Wiederkehrende Lastkombinationen können als Schemata abgespeichert werden.
 

Optionale automatische Umnummerierung von Objekten


Die Nummerierung der Strukturobjekte, wie Knoten und Stäbe, kann nachträglich angepasst werden. Dabei lassen sich die Objekte automatisch, entsprechend der gewählten Prioritäten (Achsenrichtungen), neu nummerieren.
 

Einfache Modellkontrolle


Stäbe lassen sich verlängern oder grafisch teilen. Die Modellkontrolle entdeckt schnell Eingabefehler wie identische Knoten oder doppelte Stäbe und beseitigt diese. Stäbe, die sich schneiden, können während der Eingabe automatisch verbunden werden. Mit der Messfunktion lassen sich Längen und Winkel von Stäben ermitteln.
 

Diverse Lastarten


Für Stab- und Knotenlasten stehen vielfältige Lastarten zur Verfügung wie Kraft, Moment, Temperatur, Längenänderung, Vorkrümmung, Anfangsvorspannung, Zwangsverdrehung etc. Stablasten können Stäben, Stabsätzen oder Stablisten zugewiesen werden. Bei Imperfektionen ermittelt RSTAB die Schiefstellungen und Vorkrümmungen nach Eurocode.
 

Optionales Regenerieren des Modells


Die Struktur kann im aktiven Rendering bearbeitet werden. Die Funktion "Modell regenerieren" ist hilfreich, kleine Abweichungen von Knotenkoordinaten zu korrigieren. Für selektierte Strukturobjekte können Schwerpunkt und Gewicht bestimmt werden.
 
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